SPD Radtour bei Sonnenschein
Bei angenehmen Temperaturen und leichtem Sonnenschein fand die diesjährige Radtour der SPD-Niederkrüchten statt. Nach der „Einsammelroute“ über Elmpt und Oberkrüchten starteten wir Parteigenossen und Parteigenossinnen mit weiteren Gästen ab Niederkrüchten, Lindbruch.
Die Route, unter Führung von Fraktionschef Ulrich Seeboth, führte uns dann direkt nach Brempt zum „Oldtimer Schleppertreffen“. Dort gab es zahlreiche Schlepper, Traktoren, Unimogs und Vans, allesamt in der Oldtimer-Version, zu bestaunen.
Ein kleines Kuriosum und gleichzeitige eine gute Tat der SPD-Niederkrüchten geschah dort: Wir konnten eine am Lindbruch in Niederkrüchten gefundene Geldbörse direkt dem rechtmäßigen Besitzer zurückgeben. Dieser, ein Oldtimer-Fahrer aus dem Nachbarort Wegberg, war überglücklich - Freude bei allen Beteiligten!
Die Tour führte uns weiter über Born und Bracht nach Kaldenkirchen. Vorbei ging es an einigen Baumplantagen zum Galgenvenn, wo wir eine angenehme Kaffeepause verbrachten. Der Rückweg führte uns durch das ehemalige Depot Bracht mit seinen immer wieder herrlichen Naturausblicken und entspanntem Radfahren.
Haushaltsrede 2026
Für die SPD-Fraktion hat der Fraktionsvorsitzende Uli Seeboth Stellung zum Haushalt 2026/2027 genommen.
Nachfolgend das Redemanuskript:
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren,
wir beraten heute einen kommunalen Haushalt, der nicht nur ein Zahlenwerk ist, sondern Ausdruck unserer politischen Prioritäten und unserer Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern.
Dieser Haushalt ist auf zwei Jahre angelegt. Das gibt uns Planungssicherheit und ermöglicht es wichtige Projekte verlässlich umzusetzen. Gleichzeitig bedeutet es aber auch, dass wir heute Entscheidungen treffen, deren Auswirkungen weit über das aktuelle Jahr hinausreichen. Umso wichtiger ist es, dass wir dabei mit Klarheit und Ehrlichkeit vorgehen.
Ein zentraler Anspruch muss dabei die Haushaltswahrheit sein. Wir dürfen nichts beschönigen, denn wir haben eine große Deckungslücke und wir dürfen keine unrealistischen Annahmen treffen, unsere Investition sollten sich nur auf den Umfang beziehen, den wir voraussichtlich auch abarbeiten können. Die Zahlen müssen die Realität widerspiegeln – auch dann, wenn sie unbequem ist. Nur so schaffen wir Vertrauen und nur so können wir verantwortungsvoll steuern.
Und die Realität ist: Unsere Ausgaben übersteigen die Einnahmen.
Die Haushaltsdefizite unter Berücksichtigung des globalen Minderaufwandes betragen 2,8 bzw. 4,1 Mio € in den beiden Jahren. Sie werden schon 2027 nicht mehr durch die Ausgleichsrücklage gedeckt, so dass wir unser Vermögen antasten müssen.
Das ist keine Situation, die wir auf die leichte Schulter nehmen dürfen. Es verlangt von uns Disziplin, Prioritätensetzung und den klaren Willen, mittelfristig wieder zu einem ausgeglichenen Haushalt zu kommen.
Sinnvoll ist es daher, dass wir unsere Hebesätze auf die fiktiven Hebesätze des Landes angleichen. Und das wird auch noch nicht das Ende sein. Um unsere Ausgaben für den laufenden Betrieb des Freibades zu decken, werden wir die Hebesätze weiter erhöhen müssen. Die Aufgaben, die uns durch Bund und Land auferlegt werden, bekommen wir zudem nicht annähernd vollständig erstattet, was unseren finanziellen Spielraum zusätzlich belastet.
Stolpersteine verlegt und Mahnmal enthüllt.
Niederkrüchten gedenkt der 5 ermordeten Zwangsarbeiterinnen.
An der Hauptstraße Ecke Heinrichstraße stand bis 1977 die "Walderhalle". Dort waren 1944 viele Zwangsarbeiterinnen zumeist aus Osteuropa untergebracht. Für 5 von Ihnen war es die letzte Wohnstätte. Sie wurden von der Gestapo im Wald bei Varbrook erschossen und verscharrt. Um diesen zu Gedenken und damit gleichzeitig anzumahnen, dass ein derartiges menschenunwürdiges Unrecht nie wieder in Niederkrüchten und am besten auch sonst nirgendwo geschieht wurden jetzt im Bürgersteig vor der ehemaligen Walderhalle 5 Stolpersteine verlegt. Diese Aktion wurde von Herbert Hochheimer 2025 mit seinem Antrag an die Gemeinde auf den Weg gebracht. Einstimmig hat sich der Rat diesem Ansinnen angeschlossen. Es gibt immer weniger Zeitzeugen. Daher ist es wichtig die Erinnerung an die Opfer erkennbar zu halten, da niemand, der es erlebt hat, mehr für diese sprechen kann. Die Stolpersteine im Gehweg sollen uns ermahnen, dass jedes Menschleben gleich viel zählt, jeder Mensch würdevoll zu behandeln ist und dass Hass und Hetze gegen Menschen, die "anders" sind, nicht angebracht ist. Neben den Stolpersteinen ist auch eine Gedenktafel angeracht mit weiteren Informationen und der Möglichkeit auch im Internet sich weiter zu informieren.
Auf dem Friedhof in Niederkrüchten wurde auch ein Mahnmal für diese 5 Frauen, sicher aber auch für alle Opfer des Nationalsozialismus, enthüllt. Nachdem die Frauen 1944 im Wald bei Varbrook erschossen und menschenverachtend einfach verscharrt wurden, hat es bis 1953 gedauert, bis die Gebeine der Frauen auf dem Friedhof in Niederkrüchten beigesetzt wurden. Herbert Hochheimer hat dies in seine Rede bei der Enthüllung eindrucksvoll dargestellt. Das diese wichtige Geste der Menschlichkeit solange gedauert hat, zeigt, wie schwer der Umgang mit Opfern fällt. Auch dies mahnt uns, dass wir uns der Geschichte erinnern müssen, auch wenn sie unangenehm ist. Jedes Opfer war ein Mensch mit den gleichen unveräußerlichen Rechten wie wir alle sie haben. Die Gräuel, die vom Naziregime geplant und durchgeführt wurden, weil sie sich als höherwertig betrachten, müssen uns gegenwärtig bleiben, damit sich diese zukünftig nicht wiederholen. Dabei soll das Mahnmal auf dem Friedhof in Niederkrüchten helfen. Es gibt den Gräueln einen Namen. Die 5 Frauen wurden 1959 6 Jahre nach der Umbettung auf den Friedhof Niederkrüchten erneut umgebettet und fanden ihre letzte Ruhe auf der Ehrenstätte für sowjetische Kriegstote in Rurberg (Nordeifel).
Wir von der SPD Niederkrüchten rufen zum Gedenken aller Opfer des Nazi-Regimes auf. Unser geschichtliches Erbe gemahnt uns der immer mehr umgreifenden Hasse und Hetzte gegen andere, vermeintlich minderwertige, entschieden entgegen zu treten. In einer Rede wurde die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer mit der Lösung dafür zitiert: "Seid Menschen" (Link auf YouTube). Diesem Wunsch und diesem Ziel können wir uns nur voll und ganz anschließen.
SPD trifft ...Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung im Fokus
Ein Thema, das viele Menschen gerne aufschieben, stand jetzt im Mittelpunkt eines gut besuchten Informationsabends im Pfarrheim St. Laurentius, die Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Im Rahmen der Reihe: „SPD trifft …“ haben wir damit ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen aufgegriffen. Bereits im Vorfeld war das Interesse groß und auch am Abend selbst zeigte sich das Pfarrheim gut gefüllt.
Mit dem Referenten Andreas Krämer hatte die Veranstaltung einen ausgewiesenen Kenner des Themas gewonnen. Er verstand es, die komplexe Materie verständlich und vor allem praxisnah zu vermitteln. Anhand konkreter Beispiele aus seinem beruflichen Alltag verdeutlichte Krämer, wie schnell Menschen in Situationen geraten können, in denen sie selbst nicht mehr entscheidungsfähig sind, sei es durch Krankheit, Unfall oder altersbedingte Einschränkungen. Genau hier setzt die Vorsorgevollmacht an.

Unser Ratsmitglied Ina Anyanwu interviewte nach einleitenden Vorten des Ortsvereinsvorsitzenden Marco Goertz den Referenten und sorgte damit fürr eine lockere Darstellung des umfangreichnen Themenfeldes.
V wie Vollmacht – und V wie Vertrauen
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Jugendfahrt 2026
Am 11.04. war es wieder so weit. Unsere jährliche Jugendfahrt der SPD stand an. Dieses Jahr ging’s ins Spielecenter Taurus in Venlo.
Nachstehend die Schildrung eines Mitfahrenden zum Tag.
Als wir angekommen sind, mussten wir erstmal klären, worauf wir Bock haben. Am Ende sind wir mit ’ner Runde Lasertag gestartet, haben danach die Escaperooms unsicher gemacht, zwischendurch ein paar Arcade-Games gezockt und zum Schluss noch „Boden ist Lava“ gerockt.
Die Stimmung war den ganzen Tag über mega entspannt und richtig positiv. Wir hatten zusammen einfach ’ne richtig gute Zeit, viel Action und ordentlich Spaß. Alle waren am Start, haben mitgemacht und sich eingebracht. Genau so soll’s sein.
Kurz gesagt: War ein richtig nicer Tag und definitiv eine gelungene Aktion.
Wir freuen uns, dass die Fahrt so gut angekommen ist. Das Planungsteam wird für das nächste Mal wieder ein interessantes Ziel aussuchen,
Stadtradeln 2026 machen Sie mit!
Auch 2026 nimmt die Gemeinde Niederkrüchten und der Kreis iersen am Stadtradeln teil. Worum es beim Stadtradeln geht, finden sie auf der offiziellen Homepage des Projekts. 21 Tage von Montag den 22.06.2024 bis zum Sonntag den 12.07.2026 werden die geradelten Kilometer gewertet. Registrieren Sie sich fürs Stadtradeln und radeln Sie los für den Klimaschutz. Nach dem Sie sich registriert haben, können Sie ein eigens Team gründen oder sich einem bestehenden Team, vielleicht ja dem Team der SPD-Radler, anschließen. Hauptsache sie nehmen Teil und sorgen für mehr Klimaschutz. Vor allem die Kilometer, die sie anstatt mit dem Auto mit dem Rad zurücklegen, helfen das Klima zu schützen. Gemeinsam schaffen wir das. Die SPD Niederkrüchten radelt mit und hofft, dass wir mit diesem Beispiel auch Sie ermutigen können mit zu radeln. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wünschen wir eine unfall- und pannenfreie Teilnahme. Schön wäre, wenn die Teilnahme Sie ermutigen würde, auch in Zukunft so oft wie möglich auf das Rad umzusteigen.
SPD Niederkrüchten engagiert sich beim Müllsammeltag
Auch in diesem Jahr beteiligte sich die SPD Niederkrüchten mit großem Einsatz am traditionellen Müllsammeltag der Gemeinde. Zu Gast war Tanja Jansen als stellv. Kreisvorsitzende, dies bereits zum 4 Mal. Es gingen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger hinaus, um die Natur von achtlos entsorgtem Müll zu befreien und die SPD war mittendrin im Gewerbegebiet Dam.
Mit einer starken Gruppe von 15 engagierten Mitgliedern zeigte die SPD Niederkrüchten deutlich, dass für die SPD Umwelt- und Gemeinsinn nicht nur auf dem Papier steht. Ausgestattet mit Handschuhen, Müllsäcken und viel Tatkraft machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer daran, Straßenränder, Grünflächen und Wege von Abfällen zu säubern.
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