Drachenfest bei strahlendem Himmel – Niederkrüchten hebt ab
Strahlend blauer Himmel, viele Besucherinnen und Besucher und vor allem jede Menge Spaß für die Kinder. Das Drachenfest „Niederkrüchten hebt ab“ war eine schöne Veranstaltung.
Auch wir waren gerne zu Gast beim Drachenfest. Vor Ort konnten wir die tolle Atmosphäre erleben, viele Familien treffen und mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen.
Dem Drachenfest vorausgegangen waren Projektwochen an den Grundschulen in Niederkrüchten. Dabei beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Themen, unter anderem auch mit Demokratie und einem guten Miteinander. Im Rahmen der Projektwochen wurden zudem gemeinsam die Drachen gebastelt und farbenfroh bemalt, die anschließend beim Drachenfest zum Einsatz kamen. So fand die Arbeit der vergangenen Tage beim gemeinsamen Fest einen besonders schönen Abschluss.
Es ist schön zu sehen, mit wie viel Freude und Begeisterung die Kinder dabei sind. Besonders gut gefällt mir die Verbindung mit den vorausgegangenen Projektwochen. Demokratie und Gemeinschaft kann man nicht früh genug erlebbar machen, so SPD Vorsitzender Marco Goertz
Das Drachenfest selbst war sehr gut besucht. Zahlreiche Familien nutzten das herrliche Wetter und verbrachten gemeinsam einige schöne Stunden. Auch die Vereine aus unserer Gemeinde hatten die Möglichkeit sich einzubringen, so Frau Schneider-Rox vom Verein Niederkrüchten hilft.
Lediglich der Wind wollte an diesem Tag nicht so richtig mitspielen. Doch davon ließen sich die Kinder die Freude nicht nehmen. Mit viel Ausdauer und Begeisterung versuchten sie immer wieder, ihre selbst gestalteten Drachen in die Luft zu bekommen. Und wenn es gelang, war es ein wunderschöner Anblick, die vielen bunten Drachen vor dem strahlend blauen Himmel zu sehen.
Für uns war es ein schöner Nachmittag und eine tolle Gelegenheit, viele Menschen zu treffen. Besonders die Verbindung aus den vorausgegangenen Projektwochen, dem Thema Demokratie, der Kreativität der Kinder und dem gemeinsamen Fest hat uns gut gefallen.
Daran erkennen wir, wie lebendig unsere Gemeinde ist.
Dank an alle, die die Projektwochen und das Drachenfest organisiert, begleitet und unterstützt haben, sowie an die beteiligten Vereine und alle Helferinnen und Helfer.
Wir waren gerne dabei.

Neuer BIGbass offiziell eingeweiht – eine Erfolgsgeschichte geht weiter
Nach langer Wartezeit ist es nun auch offiziell. Der neue BIGbass wurde heute, auf dem Marktplatz in Waldniel feierlich eingeweiht. Für uns als SPD Niederkrüchten ist dies ein besonderer Moment, schließlich begleiten und unterstützen wir den rollenden Jugendtreff seit vielen Jahren.
Der BIGbass gehört seit mehr als zwei Jahrzehnten fest zur Kinder- und Jugendarbeit in Niederkrüchten und Schwalmtal. Seit 2003 fährt der rollende Jugendtreff durch die beiden Gemeinden und bringt offene Kinder- und Jugendarbeit dorthin, wo junge Menschen leben, insbesondere auch in die kleineren Ortsteile.
Nachdem der bisherige, inzwischen in die Jahre gekommene Doppeldecker aufgrund sicherheitstechnischer Mängel außer Betrieb genommen werden musste, begann eine längere Übergangszeit. Umso größer war die Freude, als der neue BIGbass im März dieses Jahres endlich seinen regulären Betrieb aufnehmen und wieder die bekannten Standorte in Niederkrüchten und Schwalmtal anfahren konnte.
Mit der heutigen Einweihungsfeier auf dem Marktplatz in Waldniel wurde das neue Fahrzeug nun auch offiziell seiner Bestimmung übergeben. Ein schöner Anlass, um gleichzeitig all denen Danke zu sagen, die über viele Jahre daran mitgewirkt haben, dieses besondere Angebot zu erhalten und schließlich einen neuen BIGbass auf die Straße zu bringen.
Für uns als SPD Niederkrüchten ist die heutige Einweihung auch deshalb etwas Besonderes, weil wir die Entwicklung des BIGbass seit vielen Jahren politisch begleiten und unterstützen.
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„Die SPD trifft …“ gelungener Seniorennachmittag mit vielen Gesprächen
Zu einem gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen hatte die SPD Niederkrüchten Seniorinnen und Senioren aus der Gemeinde ins Café Mariandl eingeladen. Die Resonanz war groß: Zahlreiche Gäste folgten der Einladung und sorgten für ein gut besuchtes Haus und eine angenehme, lebendige Atmosphäre.
Besonders gefreut haben sich die Seniorenbeauftragte der SPD Niederkrüchten, Anke Rütten, und der Vorsitzende Marco Goertz darüber, dass der Nachmittag auch über die Gemeindegrenzen hinaus auf Interesse stieß. So konnten neben vielen Niederkrüchtenerinnen und Niederkrüchtenern auch Gäste aus Viersen, Brüggen und Schwalmtal begrüßt werden.
Dabei stand von Anfang an nicht ein festes politisches Programm im Mittelpunkt. Vielmehr ging es darum, miteinander ins Gespräch zu kommen, zuzuhören und zu erfahren, welche Themen die Menschen aktuell beschäftigen. Genau das entwickelte sich an den verschiedenen Tischen sehr schnell. Bei Kaffee und Kuchen wurde erzählt, diskutiert und an vielen Stellen auch herzlich gelacht.
Natürlich spielte dabei auch die Politik eine Rolle. Gesprächsstoff boten insbesondere die jüngsten Wahlen in Sachsen-Anhalt sowie in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Die Wahlergebnisse, die politische Stimmung im Land und die Frage, wie die etablierten Parteien die Menschen besser erreichen können, führten zu einem regen Austausch und unterschiedlichen Sichtweisen an den Tischen.
Aber der Blick ging ebenso auf die Politik vor Ort. Denn gerade im persönlichen Gespräch zeigt sich, welche Fragen und Anliegen die Menschen unmittelbar beschäftigen. Themen aus der Gemeinde, gesellschaftliche Entwicklungen und die Frage, was gute Politik im Alltag ausmacht, wurden ebenso angesprochen wie ganz persönliche Erfahrungen.
Am Ende stand nicht nur ein sehr gut besuchter Seniorennachmittag, sondern vor allem ein Nachmittag mit vielen guten Gesprächen, interessanten Diskussionen, neuen Begegnungen und viel guter Laune.
Denn genau davon lebt Politik vor Ort: vom Zuhören, vom Gespräch und vom Miteinander.
SPD Niederkrüchten besucht den Biohof Bolten – regionale Landwirtschaft im Dialog
Bei hochsommerlichen Temperaturen hat die SPD Niederkrüchten den Biohof Bolten besucht. Mit dabei war auch unsere Landtagskandidatin Landtagskandidatin Tanja Jansen, die den Austausch mit der Landwirtschaft und den Blick auf die Herausforderungen vor Ort sehr schätzt.

Der Biohof Bolten steht bereits seit 1985 für nachhaltige Landwirtschaft und regionale Lebensmittelproduktion. Als Bioland-Betrieb verbindet der Familienbetrieb ökologischen Gemüseanbau mit einem Hofladen und Hofcafé und zeigt eindrucksvoll, wie verantwortungsbewusstes Wirtschaften und hochwertige Lebensmittel zusammengehören. Für Willi Bolten, den Gründer des Biohofs, gilt immer der Leitsatz: „Die Landwirtschaft muss in bestehende Ökosysteme integriert werden."
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SPD Radtour bei Sonnenschein
Bei angenehmen Temperaturen und leichtem Sonnenschein fand die diesjährige Radtour der SPD-Niederkrüchten statt. Nach der „Einsammelroute“ über Elmpt und Oberkrüchten starteten wir Parteigenossen und Parteigenossinnen mit weiteren Gästen ab Niederkrüchten, Lindbruch.
Die Route, unter Führung von Fraktionschef Ulrich Seeboth, führte uns dann direkt nach Brempt zum „Oldtimer Schleppertreffen“. Dort gab es zahlreiche Schlepper, Traktoren, Unimogs und Vans, allesamt in der Oldtimer-Version, zu bestaunen.
Ein kleines Kuriosum und gleichzeitige eine gute Tat der SPD-Niederkrüchten geschah dort: Wir konnten eine am Lindbruch in Niederkrüchten gefundene Geldbörse direkt dem rechtmäßigen Besitzer zurückgeben. Dieser, ein Oldtimer-Fahrer aus dem Nachbarort Wegberg, war überglücklich - Freude bei allen Beteiligten!
Die Tour führte uns weiter über Born und Bracht nach Kaldenkirchen. Vorbei ging es an einigen Baumplantagen zum Galgenvenn, wo wir eine angenehme Kaffeepause verbrachten. Der Rückweg führte uns durch das ehemalige Depot Bracht mit seinen immer wieder herrlichen Naturausblicken und entspanntem Radfahren.
Stolpersteine verlegt und Mahnmal enthüllt.
Niederkrüchten gedenkt der 5 ermordeten Zwangsarbeiterinnen.
An der Hauptstraße Ecke Heinrichstraße stand bis 1977 die "Walderhalle". Dort waren 1944 viele Zwangsarbeiterinnen zumeist aus Osteuropa untergebracht. Für 5 von Ihnen war es die letzte Wohnstätte. Sie wurden von der Gestapo im Wald bei Varbrook erschossen und verscharrt. Um diesen zu Gedenken und damit gleichzeitig anzumahnen, dass ein derartiges menschenunwürdiges Unrecht nie wieder in Niederkrüchten und am besten auch sonst nirgendwo geschieht wurden jetzt im Bürgersteig vor der ehemaligen Walderhalle 5 Stolpersteine verlegt. Diese Aktion wurde von Herbert Hochheimer 2025 mit seinem Antrag an die Gemeinde auf den Weg gebracht. Einstimmig hat sich der Rat diesem Ansinnen angeschlossen. Es gibt immer weniger Zeitzeugen. Daher ist es wichtig die Erinnerung an die Opfer erkennbar zu halten, da niemand, der es erlebt hat, mehr für diese sprechen kann. Die Stolpersteine im Gehweg sollen uns ermahnen, dass jedes Menschleben gleich viel zählt, jeder Mensch würdevoll zu behandeln ist und dass Hass und Hetze gegen Menschen, die "anders" sind, nicht angebracht ist. Neben den Stolpersteinen ist auch eine Gedenktafel angeracht mit weiteren Informationen und der Möglichkeit auch im Internet sich weiter zu informieren.
Auf dem Friedhof in Niederkrüchten wurde auch ein Mahnmal für diese 5 Frauen, sicher aber auch für alle Opfer des Nationalsozialismus, enthüllt. Nachdem die Frauen 1944 im Wald bei Varbrook erschossen und menschenverachtend einfach verscharrt wurden, hat es bis 1953 gedauert, bis die Gebeine der Frauen auf dem Friedhof in Niederkrüchten beigesetzt wurden. Herbert Hochheimer hat dies in seine Rede bei der Enthüllung eindrucksvoll dargestellt. Das diese wichtige Geste der Menschlichkeit solange gedauert hat, zeigt, wie schwer der Umgang mit Opfern fällt. Auch dies mahnt uns, dass wir uns der Geschichte erinnern müssen, auch wenn sie unangenehm ist. Jedes Opfer war ein Mensch mit den gleichen unveräußerlichen Rechten wie wir alle sie haben. Die Gräuel, die vom Naziregime geplant und durchgeführt wurden, weil sie sich als höherwertig betrachten, müssen uns gegenwärtig bleiben, damit sich diese zukünftig nicht wiederholen. Dabei soll das Mahnmal auf dem Friedhof in Niederkrüchten helfen. Es gibt den Gräueln einen Namen. Die 5 Frauen wurden 1959 6 Jahre nach der Umbettung auf den Friedhof Niederkrüchten erneut umgebettet und fanden ihre letzte Ruhe auf der Ehrenstätte für sowjetische Kriegstote in Rurberg (Nordeifel).
Wir von der SPD Niederkrüchten rufen zum Gedenken aller Opfer des Nazi-Regimes auf. Unser geschichtliches Erbe gemahnt uns der immer mehr umgreifenden Hasse und Hetzte gegen andere, vermeintlich minderwertige, entschieden entgegen zu treten. In einer Rede wurde die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer mit der Lösung dafür zitiert: "Seid Menschen" (Link auf YouTube). Diesem Wunsch und diesem Ziel können wir uns nur voll und ganz anschließen.
SPD trifft ...Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung im Fokus
Ein Thema, das viele Menschen gerne aufschieben, stand jetzt im Mittelpunkt eines gut besuchten Informationsabends im Pfarrheim St. Laurentius, die Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Im Rahmen der Reihe: „SPD trifft …“ haben wir damit ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen aufgegriffen. Bereits im Vorfeld war das Interesse groß und auch am Abend selbst zeigte sich das Pfarrheim gut gefüllt.
Mit dem Referenten Andreas Krämer hatte die Veranstaltung einen ausgewiesenen Kenner des Themas gewonnen. Er verstand es, die komplexe Materie verständlich und vor allem praxisnah zu vermitteln. Anhand konkreter Beispiele aus seinem beruflichen Alltag verdeutlichte Krämer, wie schnell Menschen in Situationen geraten können, in denen sie selbst nicht mehr entscheidungsfähig sind, sei es durch Krankheit, Unfall oder altersbedingte Einschränkungen. Genau hier setzt die Vorsorgevollmacht an.

Unser Ratsmitglied Ina Anyanwu interviewte nach einleitenden Vorten des Ortsvereinsvorsitzenden Marco Goertz den Referenten und sorgte damit fürr eine lockere Darstellung des umfangreichnen Themenfeldes.
V wie Vollmacht – und V wie Vertrauen
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