Trudis Jans kandidiert für das Bürgermeisteramt

Die SPD Niederkrüchten hat auf ihrer Generalversammlung am 25.02.2015 in der Gaststätte „Lücker“ Trudis Jans als Kandidatin für das Bürgermeisteramt nominiert. Damit könnte sie Herbert Winzen im Niederkrüchtener Rathaus nachfolgen.

  

Der erste Vorsitzende Marco Goertz hatte auf der Versammlung Trudis Jans vorgeschlagen. „Es war ein eindeutiges Votum im Vorstand für Trudis“, so Marco Goertz.

 

Für den SPD-Kreisgeschäftsführer Hans Smolenaers als Wahlleiter war es dann fast nur noch Formsache, die Wahl zu leiten, und er konnte nach der sehr klaren Abstimmung (1 Nein-Stimme) als Erster Trudis Jans zu ihrer Kandidatur beglückwünschen.

Die überglückliche Trudis war sichtlich bewegt und schaute aber auch gleichzeitig nach vorne. In einer ersten Rede sagte Trudis, dass es 3 gute Gründe für ihre Kandidatur gebe:

  1. Ich lebe hier gerne. Ich habe hier Freunde gefunden und liebe es, in meiner Freizeit die wunderschöne Gegend zu erkunden.
  2. Ich habe umfangreiche berufliche Verwaltungserfahrung, verfüge mit 47 Jahren über viel Lebenserfahrung. Meine ganze Kraft würde ich gerne in den Dienst der Menschen vor Ort stellen.
  3. Ich habe als SPD-Mitglied und Ratsmitglied die politische Arbeit in Niederkrüchten kennengelernt. Ich kann mir vorstellen, mit Euch, mit allen Bürgerinnen und Bürgern, mit der Verwaltung und dem gesamten Rat Niederkrüchten auf einen guten Weg zu bringen.

Trudis Jans und Marco Goertz

 

Direkt zur persönlichen Seite von Trudis Jans

Dabei hat sie natürlich auch konkrete politische Ziele vor Augen und zeichnete auf, wie es künftig in Niederkrüchten aussehen soll: 

„Zuvorderst steht die Entwicklung auf dem Militärgelände in Elmpt, wenn die Briten abziehen. Die seit 2012 entwickelten Nutzungskonzepte für den ehemaligen Flughafen, die mittlerweile in die Regionalplanung eingeflossen sind, müssen unbedingt weiterverfolgt werden. Ein Großteil der Flächen soll der Natur zugeführt werden und es soll einen Schwerpunkt für erneuerbare Energien geben. Etwa 150 ha sind für Gewerbeflächen vorgesehen. Diese Planung ist gut so, damit neben Großgewerbe auch für Niederkrüchten wichtiges ortsnahes Gewerbe entstehen kann. Eine mögliche von der Bezirksregierung Düsseldorf geplante Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge auf dem Gelände ist hier kontraproduktiv. Dies würde die bisherige Planung in wesentlichen Teilen gefährden. Die  Einrichtung für 1000 Flüchtlinge befände sich mitten im geplanten Gewerbegebiet und stünde somit mehr für die Gewerbeansiedlung nicht mehr zur Verfügung. Eine sinnvolle Folgenutzung für Niederkrüchten ist akut gefährdet. Das vorgesehene Gewerbebiet ist für Niederkrüchten wichtig, um sich entwickeln zu können. Die Ansiedlung von Gewerbe schafft neue Arbeitsplätze vor Ort. Die Einnahmesituation der Gemeinde wird sich dadurch verbessern. Dieses Geld ist dringend notwendig.“

Trudis Jans richtete aber auch den Blick auf die Jugend- und Schulpolitik: 

„Fangen wir mit den Kleinsten an. Niederkrüchten verfügt zurzeit über eine sehr gute Betreuung für Kinder im Vorschulbereich. Hier wird es künftig darauf ankommen, den Bestand zu sichern und für eine gute Ausstattung zu sorgen.

Unsere Schulen sind für die Zukunft gerüstet. Die Grundschulen in Elmpt und Niederkrüchten ermöglichen eine wohnortnahe Beschulung. Ein kleines „Sorgenkind“ ist derzeit die Realschule. Ich werde mich mit allen mir möglichen Mitteln für den Erhalt der einzig weiterführenden Schule vor Ort einsetzen. Dies ist mir ein persönliches Anliegen; ich selbst habe meine Schullaufbahn auf einer Realschule begonnen und verbinde auch heute noch sehr positive Erinnerungen damit.

Im Bereich der Jugendarbeit wurde aktuell Einiges gemacht. Im vergangenen Jahr wurde die Dirtbike-Bahn eröffnet und der neue Jugendtreff in Elmpt steht vor dem Baubeginn. Sorge bereitet uns derzeit der rollenden Jugendtreff, BIGbass. Ich habe mir die Arbeit vor Ort angesehen. Ich habe erlebt, wie die Kinder und Jugendlichen sich für den Erhalt eingesetzt haben. Diese Einrichtung ist eindeutig eine Bereicherung für unsere Gemeinde, und hier werde ich mich für eine tragfähige finanzierbare Lösung einsetzen, damit dieses Projekt weitergeht.“ 

Zum Thema Leben vor Ort und Infrastruktur sagte Trudis Jans:

„Für Familien ist es wichtig, dass in Niederkrüchten neben den guten Kinderbetreuungsmöglichkeiten bezahlbarer Wohnraum vorhanden ist. Neben neuen Baugebieten, die erschlossen werden, muss auch die Bausubstanz im Ort neu belebt werden. Hierbei muss auch die Infrastruktur in der Gemeinde mithalten. Z. B.  schnelles Internet für alle wird in Zukunft unabdingbar sein. So besteht dann auch die Möglichkeit, dass Familienväter und –mütter zumindest vorübergehend von zu Hause arbeiten können. Denn Niederkrüchten darf nicht zu einer reinen Schlafstätte werden. Auch eine wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung in Elmpt und Niederkrüchten muss sichergestellt sein. In beiden Ortsteilen sind Bauleitverfahren eingeleitet worden, um den ansässigen Betrieben Netto und Edeka eine Vergrößerung zu ermöglichen.

Und in Hinblick auf die derzeit laufende Diskussion hier meinte Trudis Jans: „Eine abschließende Entscheidung trifft der Rat der Gemeinde Niederkrüchten erst mit der Verabschiedung des Bebauungsplanes. Und da werden wir ganz genau hinschauen, alle vorgebrachten Argumente müssen Berücksichtigung finden. Ich verspreche, mich mit den vorgetragenen Argumenten eingehend auseinander zu setzen.“

"Ein weiteres wichtiges Anliegen meiner Politik, ist mir das direkte Miteinander der Menschen hier im Ort. Das Angebot in Niederkrüchten ist vielfältig. Orte für soziale Kontakte sind neben den Kirchengemeinden und auch die vielen örtlichen Vereine, die Sportvereine, die Schützenvereine und die örtlichen Gruppierungen, Flüchtlingshilfe, ZWAR Gruppen ….und …und …. Es sollte für jeden etwas dabei sein. Die ehrenamtliche Arbeit der Mitglieder muss auch weiterhin durch die Gemeinde Niederkrüchten unterstützt werden. Dazu stehe ich.

Eine wichtige Aufgabe ist es auch, dass die Gemeinde Niederkrüchten auf den demographischen Wandel vorbereitet ist. Aus dem Bericht zur kommunalen Pflegeplanung des Kreises Viersen geht hervor, dass künftig mit sehr viel mehr hochaltrigen Personen zu rechnen ist, die einen Pflegebedarf haben. Die vorhandene Versorgungsstruktur hält dieser Entwicklung noch nicht stand. So mangelt es zum Beispiel an barrierefreien Wohnungen und Kurzzeitpflegeplätzen. Hier besteht Handlungsbedarf!“.

Bürgermeisterkandidatin Trudis Jans

„Ich stehe für ein lebenswertes Niederkrüchten

für alle Generationen mit ihren speziellen

Bedürfnissen. Das Flughafengelände muss

gemeindeverträglich entwickelt werden.

Die Familien müssen gute Arbeits-,

Ausbildungs- und Betreuungsbedingungen

vorfinden. Im Alter muss sichergestellt sein,

dass ein selbstbestimmtes Leben in der

vertrauten Umgebung möglich ist.

Es muss auch künftig Spaß machen,

in Niederkrüchten zu leben!!!

Und hier die Stimmen der beiden Vorstand- und Fraktionsvorsitzenden:

Marco Goertz konnte diesem ersten Wahlprogramm von Trudis Jans nur zustimmen:

Trudis Jans hat langjährige Verwaltungserfahrung und ist nah an den Menschen in Niederkrüchten. Für uns ist sie die ideale Kandidatin für die Nachfolge von Bürgermeister Herbert Winzen. Und nach dem SPD-Vorstand hat nun auch die Mitgliederversammlung ein eindeutiges Votum abgegeben. Trudis Jans weiß, was Niederkrüchten braucht. Das zeigt sie in ihrer politischen Arbeit als Ratsfrau und als stellvertretende Bürgermeisterin. Und dabei nimmt Sie die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde mit!“

Auch Fraktionschef Wilhelm Mankau äußerte sich erfreut:

„Ich bin sehr zufrieden mit der Wahl von Trudis Jans als „Unsere“ Kandidatin. Mit ihr haben wir eine sehr gute Kandidatin für das Amt der Bürgermeisterin gewählt. Durch ihre bisherigen Tätigkeiten als Justiziarin in Kempen und jetzt im Kreis Wesel bringt sie die notwendige Verwaltungserfahrung mit.

Sie verfügt des Weiteren über politische Erfahrung und kennt alle wichtigen Themen für Niederkrüchten. Sie weiß, wo Niederkrüchten steht, was die Themen der nahen Zukunft sind. Darüber hinaus: Sie wird neue Themen aufgreifen und gestaltend tätig sein.

Hinsichtlich ihrer Person habe ich sie so kennen gelernt: Sie sagt das, was gesagt werden muss, von Sachlichkeit geleitet. Lautes Funktionärsgehabe ist nicht Trudis Sache. Sie ist besonnen, kann zuhören und ist den Menschen zugewandt.

Wir unterstützen eine Top-Kandidatin aus „unseren“ Reihen bei der Wahl um das Bürgermeisteramt. Natürlich, nach erfolgreicher Wahl – und davon gehen wir aus – wird Trudis nicht die Bürgermeisterin der SPD sein, sondern sie kann über Parteigrenzen hinweg die anspruchsvolle Aufgaben für alle Bürgerinnen und Bürger und für die Gemeinde, wahrnehmen.“

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